What are the best oils to use for cooking? Cole & Mason UK
on September 08, 2023

Welche Öle eignen sich am besten zum Kochen?

Von Angela Patel

Heutzutage findet man in Supermärkten eine riesige Auswahl an Speiseölen – von Olivenöl in allen Nuancen (und Preisklassen) bis hin zu relativ neuen Sorten wie Avocado- und Hanföl. Doch welches Öl ist sein Geld wert und welches eignet sich am besten für Ihre Kochgewohnheiten? Hier ist ein kurzer Leitfaden…

Welche Ölsorte sollten Sie wählen?

Olivenöl

Dieser mediterrane Klassiker ist in den meisten Küchen unverzichtbar. Das hochwertigste und teuerste Olivenöl wird durch einfaches Pressen der Oliven gewonnen. Es stammt aus der ersten Kaltpressung und wird als natives Olivenöl extra bezeichnet. Es hat eine dunkelgrüne Farbe und ein reichhaltiges, aromatisches Aroma. Verwenden Sie dieses Öl sparsam in Salatdressings, zum Dippen oder zum Beträufeln von Braten, Fisch oder Gemüse.

Nach mehrmaligem Pressen der Oliven und manchmal auch Wärmebehandlung wird das Öl heller und etwas dünnflüssiger. Solche Öle sind deutlich günstiger als natives Olivenöl extra und können aufgrund ihres höheren Rauchpunkts großzügiger zum Kochen verwendet werden. Sie eignen sich hervorragend zum Braten und sind ideal für Salatdressings – es lohnt sich, eine Flasche hochwertiges, helles Olivenöl im Vorratsschrank zu haben, um den Gerichten im Alltag eine besondere Note zu verleihen.

Sonnenblumenöl

Dieses preisgünstige Öl wird aus Sonnenblumenkernen gewonnen. Es hat eine hellgelbe Farbe und einen milden Geschmack. Es eignet sich für alle Arten des Kochens, besonders aber zum Backen, für Salatdressings und zum Anbraten.

Rapsöl

Dieses Öl wird aus den Samen der Rapspflanze gewonnen – jenen goldgelben Feldern, die man im Sommer in der englischen Landschaft sieht. Es hat eine tiefgoldene Farbe und einen milden, delikaten Geschmack. Es eignet sich hervorragend für Mayonnaise, Salatdressings oder zum Dippen, aber auch zum Braten und Backen. Achten Sie auf die Bezeichnungen „kaltgepresst“ oder „extra vergine“ auf dem Etikett, um beste Qualität zu erhalten.

Maisöl

Dieses auch als Maisöl bekannte Öl zählt zu den beliebtesten Speiseölen. Es hat einen eher milden Geschmack und einen hohen Rauchpunkt, wodurch es sich ideal zum Frittieren eignet, aber auch zum Braten und Backen ist es ein gutes und preiswertes Öl.

Sesamöl

Dieses dunkle, nussig schmeckende Öl wird aus rohen Sesamsamen gepresst und ist in der asiatischen Küche weit verbreitet. Es eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Wokgerichten und sautierten Speisen. Alternativ gibt es geröstetes Sesamöl mit einem noch intensiveren Nussaroma – dieses sollte man sparsam zum Beträufeln von Speisen und für asiatische Dressings verwenden.

Avocadoöl

Dieses Öl wird aus Avocados gepresst und hat daher, wenig überraschend, eine schöne, tiefgrüne Farbe, eine dickflüssige Konsistenz und einen milden, fruchtigen Geschmack. Da es etwas teurer ist, verwendet man es am besten wie natives Olivenöl extra – für Dressings, zum Beträufeln oder Dippen. Es eignet sich aber auch zum Braten, Sautieren oder Rösten bei hohen Temperaturen.

Hanfsamenöl

Dieses Öl wird kaltgepresst aus Hanfsamen gewonnen und hat eine hellgrüne Farbe sowie einen leicht erdigen Geschmack mit einer nussigen Note. Ähnlich wie Avocadoöl stellt es eine interessante Alternative zu Olivenöl dar. Ein gutes kaltgepresstes Hanfsamenöl ist preislich vergleichbar mit einem hochwertigen nativen Olivenöl extra und eignet sich daher hervorragend zum Verfeinern von gegrilltem oder gebratenem Fleisch, Fisch und Gemüse, für Salatdressings und zum Dippen.

Top-Tipps zum Kochen mit Öl

  • Verwenden Sie nur so viel Öl wie nötig. Die Cole & Mason Epping Öl- und Essig-Sprühflasche ist ideal, wenn Sie Lebensmittel vor dem Kochen leicht mit Öl besprühen möchten. Fisch, Steaks, Koteletts und Gemüse können vor dem Grillen, Braten oder Barbecue leicht eingesprüht werden.
  • Beim Frittieren sollte das Öl zuerst erhitzt werden. Lebensmittel saugen weniger Öl auf und werden knuspriger, wenn das Öl die richtige Temperatur hat – ein Lebensmittelthermometer ist hierfür hilfreich. Falls Sie keins besitzen, geben Sie ein kleines Stück altbackenes Brot in das heiße Öl. Es sollte sofort Blasen werfen, an die Oberfläche steigen und in etwa 30 Sekunden goldbraun werden.
  • Achten Sie darauf, das Öl nicht zu überhitzen – wenn es anfängt zu rauchen, verändert sich der Geschmack des Öls und die Speisen, die Sie zubereiten, können einen verbrannten Geschmack annehmen.
  • Beim Pfannenrühren nur einen dünnen Ölfilm in einem Wok erhitzen, bis das Öl fast zu rauchen beginnt. Die gleichmäßig geschnittenen Zutaten hinzufügen und sofort umrühren, damit sie mit dem heißen Öl überzogen sind und nicht am Wok anhaften.
  • Lagern Sie Ölflaschen an einem kühlen, dunklen Ort. Es empfiehlt sich, eine größere Flasche Ihres Lieblingsöls zu kaufen und jeweils eine kleinere Menge in eine elegante Ausgießflasche wie den Cole & Mason Haverhill Ölausgießer umzufüllen. Diese kann problemlos auf der Küchenarbeitsplatte stehen, solange sie nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.
  • Sparen Sie Geld und stellen Sie Ihr eigenes aromatisiertes Öl her, indem Sie frische, holzige Kräuter wie Rosmarin oder Thymian, in Scheiben geschnittene Chilischoten oder geschälte Knoblauchzehen in eine kleine Flasche Öl geben – am besten ein helles Olivenöl oder Rapsöl. Lassen Sie es einige Tage an einem kühlen, dunklen Ort ziehen, damit sich die Aromen langsam entfalten können. Es ist bis zu einem Monat haltbar.