Rainbow Pancakes Cole & Mason UK
on February 22, 2022

Regenbogenpfannkuchen

von Dominic Franks von @DomInTheKitchen

Ich mache diese Regenbogenpfannkuchen, weil am 1. März Faschingsdienstag ist und das für die meisten von uns Pfannkuchentag bedeutet! Als Kind bedeutete das ein riesiges Chaos in Mamas Küche und einen Haufen entweder völlig verbrannter, steinharter Teigscheiben oder matschiger, roher, gummiartiger Eier.

Ich glaube, die Herausforderung bestand schon immer darin, dass wir hier in Großbritannien keine wirkliche Pfannkuchenkultur haben. Die Tradition des Pancake Day entstand, um Butter, Zucker und Mehl vor der Fastenzeit aufzubrauchen – ja, man mag es kaum glauben, aber wir praktizieren seit jeher eine Art „Dry January“. Das war allerdings nur einmal im Jahr; wir essen Pfannkuchen nicht so wie unsere Freunde in Europa oder den USA. In Frankreich isst man regelmäßig Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, meist gefüllt mit einer süßen, klebrigen Zutat, und in den USA gibt es natürlich die fluffigen, dicken Pancakes, die oft zum Frühstück gegessen werden. Ich persönlich mag die amerikanische Variante am liebsten, aber man wirft sie nicht in die Luft, sondern wendet sie vorsichtig mit einem Pfannenwender.

Für das Rezept, das ich heute mit euch teile, mache ich dicke Pancakes nach amerikanischer Art. Ich lasse meiner Kreativität freien Lauf und verwende verschiedene Farben. Mir ist es wichtig, dass es natürlich bleibt, deshalb nutze ich Farbstoffe aus Früchten, Gemüse und Gewürzen. Sie sind alle leicht erhältlich und beeinflussen den Geschmack nicht. Die Zubereitung wird dadurch zwar etwas kniffliger, aber im Grunde sind es nur Eier, Mehl und Milch. Man braucht lediglich etwas Geduld und eine ruhige Hand!

Benötigte Küchenutensilien: Cole & Mason Cambridge Kräuter- und Gewürzregal-Karussell für 20 Gläser

Vorbereitung: 10 Minuten

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Schwierigkeitsgrad: Leicht

Für 4+ Personen (ergibt etwa 6 fluffige Pfannkuchen – 2 rote, 2 grüne und 2 gelbe)

Zutaten:

  • 270 g selbstaufgehendes Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 4 Esslöffel Puderzucker
  • 260 ml Milch
  • 2 große Eier aus Freilandhaltung, leicht verquirlt
  • 4 Esslöffel geschmolzene Butter (leicht abgekühlt) oder Olivenöl, plus etwas mehr zum Kochen
  • 1 Teelöffel Rote-Bete-Pulver – für die roten Pfannkuchen
  • 1 Teelöffel Matcha-Pulver – für die grünen Pfannkuchen
  • 1 Teelöffel Kurkuma – für die gelben Pfannkuchen

Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in eine große Schüssel sieben. In einer separaten Schüssel oder einem Messbecher Milch und Ei leicht verquirlen, dann die geschmolzene Butter unterrühren.

Gieße die Milchmischung zur Mehlmischung und verrühre alles mit einer Gabel, bis ein glatter Teig entsteht. Eventuelle Klümpchen verschwinden beim kurzen Rühren.

Verteilen Sie den Teig gleichmäßig auf drei Schüsseln. Rühren Sie dann das Rote-Bete-Pulver in die eine, das Matcha-Pulver in die andere und das Kurkuma in die dritte. Rühren Sie gut um, bis sich das gesamte Pulver aufgelöst hat.

Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und ein Stück Butter hineingeben. Sobald die Butter geschmolzen ist, eine Schöpfkelle Teig hineingeben (oder zwei, wenn die Pfanne groß genug für zwei Pfannkuchen gleichzeitig ist). Der Teig wirkt zunächst sehr dickflüssig, aber genau so soll er sein. Warten, bis sich kleine Bläschen an der Oberfläche bilden, dann den Pfannkuchen mit einem Pfannenwender wenden und backen, bis beide Seiten goldbraun sind, aber nicht zu dunkel, damit die Pulver nicht ihre Leuchtkraft verlieren.

Wiederholen Sie den Vorgang, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. Sie können die Pfannkuchen im Ofen bei niedriger Temperatur warmhalten, aber sie schmecken am besten frisch aus der Pfanne.

Mit reichlich echtem Ahornsirup oder flüssigem Honig und extra Butter servieren.

TIPPS:
Erwarte nicht, dass dein erster Pfannkuchen perfekt gelingt. Ich mache deshalb immer zuerst einen kleinen, misslungenen Pfannkuchen. So bekomme ich ein Gefühl für die richtige Teigkonsistenz, die Backzeit vor dem Wenden und die Pfanne wird quasi für den nächsten Pfannkuchen vorbereitet.