Rigatoni mit Cumberland-Wurst und Fenchel

Von James Bacon

Holen Sie sich toskanische Aromen nach Hause mit diesem Pasta-Ragout mit Wurst und Fenchel, einem herzhaften Familiengericht aus besten britischen Zutaten.

Schwierigkeit

Einfach

Garzeit

1 Stunde 15 Minuten

Portionen

4 - 6


„Wurst und Fenchel“ ist eine klassische toskanische Kombination, die Sie vielleicht schon im Italienurlaub probiert haben. Eine hochwertige Cumberland-Wurst mit ihrer angenehmen Pfeffernote und ein paar getrockneten Fenchelsamen ist eine wunderbare Möglichkeit, diese mediterranen Aromen zuzubereiten. Und das alles mit besten britischen Produkten, um unsere regionalen Landwirte zu unterstützen! Ich finde, am besten eignen sich hierfür große Rigatoni oder Penne, um die herrlich duftende Sauce optimal aufzunehmen.

Dies ist ein einfaches und dennoch beeindruckendes Gericht; leicht zuzubereiten und von der ganzen Familie genossen, während die Kinder noch Sommerferien haben!

Zutaten:

  • 500–700 g Rigatoni (jede Röhrennudelsorte ist ideal, aber jede Sorte funktioniert einwandfrei!)
  • 2 Packungen oder 800 g Cumberland-Würstchen
  • 2 Bananenschalotten oder 1 große Zwiebel (fein gehackt)
  • 2 Karotten (fein gehackt)
  • 2 Stangen Sellerie (fein gehackt)
  • 1 Fenchelknolle (fein gehackt)
  • 3 Knoblauchzehen (gerieben)
  • 1 1/2 EL Fenchelsamen (im Mörser zerstoßen)
  • 150 ml Weißwein
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 400 g Passata
  • 500 ml Hühnerbrühe
  • 1 TL Zucker
  • Olivenöl zum Braten und Servieren
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Verfahren:

  1. Die Würste aus der Haut lösen. Eine große Pfanne mit etwas Öl erhitzen, das Wurstbrät hineingeben und mit einem Holzlöffel zerkleinern. Goldbraun braten. Hinweis: Je nach Wurstsorte tritt unterschiedlich viel Wasser/Fett aus. Braten Sie das Brät so lange, bis das restliche Wasser verdampft ist und eine gebräunte, knusprige Konsistenz entsteht. Dies dauert etwa 15 Minuten. Anschließend beiseitestellen.
  2. Einen großen Topf mit etwas Olivenöl erhitzen und die Basis für das Ragù zubereiten! Die Sofrito-Mischung (Schalotten oder Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Fenchel) in den Topf geben und ca. 5–7 Minuten andünsten, bis sie weich ist. Knoblauch und Fenchelsamen hinzufügen und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  3. Nun das Tomatenpüree hinzufügen und weitere 2 Minuten köcheln lassen – die Pfanne beginnt zu bräunen – dies ist der perfekte Zeitpunkt, um den Weißwein hinzuzufügen und den Bratensatz abzulöschen.
  4. Die Wurst zusammen mit der passierten Hühnerbrühe und dem Zucker zurück in die Pfanne geben. Eventuell etwas Wein oder Brühe hinzufügen, um anhaftende Wurst zu lösen. Die Mischung sollte wie eine stückige Suppe aussehen. Zum Kochen bringen und dann bei schwacher Hitze köcheln lassen. (Falls vorhanden, Parmesanrinde jetzt für extra Umami-Geschmack hinzufügen!) Zu einem wunderbar dickflüssigen, glänzenden Ragù einkochen lassen.
  5. Sobald das Ragù fast die gewünschte Konsistenz erreicht hat, kommt die Pasta auf den Herd! Kochen Sie die Pasta al dente nach Packungsanweisung (oder 2 Minuten kürzer) – sie sollte noch bissfest sein. Nicht zu lange kochen, sie gart im Ragù noch ausreichend nach!
  6. Wenn die Nudeln gar sind, gießen Sie sie in einem Sieb ab. Vorher MÜSSEN Sie aber unbedingt etwas Nudelwasser auffangen. Ich benutze dafür einen Messbecher oder eine Tasse und nehme mindestens 2 Tassen Wasser – die Stärke im Wasser sorgt dafür, dass das Gericht schön gewürzt, saftig und cremig bleibt.
  7. Die Nudeln zurück in den Ragù-Topf geben und vorsichtig unterrühren. Falls die Sauce zu klebrig wird, nach und nach etwas Nudelwasser hinzufügen. Beim Mischen vorsichtig vorgehen, damit die Rigatoni nicht zerbrechen.
  8. In Schüsseln anrichten und mit reichlich frisch geriebenem Parmesan, einem Spritzer Olivenöl und einigen Umdrehungen Pfeffer bestreuen. Dafür habe ich meine Kenton-Mühle von Cole & Mason verwendet.

Tipp:

Wer ein stückigeres Ragù bevorzugt, sollte die Würstchen nicht zu fein zerkleinern, aber daran denken, dass sie sich in den Nudelröhren verstecken müssen.

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