Tapiokapuddings mit Passionsfrucht, Limette und Kokosnuss

Von Claudia Anton

Cremiger Tapiokapudding mit Kokosnuss und Limette, verfeinert mit Passionsfrucht, gesalzenen Kokosflocken und Palmzucker – ein veganes Dessert, das tropische Wärme in die Winterzeit bringt.

Schwierigkeit

Medium

Garzeit

Über Nacht abkühlen lassen und die Puddings fest werden lassen

Portionen

6


Diese Desserts sind ein köstlicher veganer Genuss, der sich zu jeder Tageszeit genießen lässt und ein wenig tropische Wärme in die Wintermonate bringt.

Cremige Kokosnuss, verfeinert mit Limettenschale und Palmzucker, ist mit kleinen, bissfesten Tapiokaperlen bestreut – mein absolutes Highlight. Das frische Passionsfrucht-Topping und die gesalzenen Kokosflocken bilden einen köstlichen Kontrast.

Anpassbar an die je nach Saison verfügbaren Früchte – gerösteter Rhabarber oder Zitrusfruchtsegmente sind leckere Alternativen.

Zutaten:

Für den Tapiokapudding mit Kokosnuss und Limette:

  • 125 g Tapiokaperlen
  • 2 Liter Wasser
  • 1 Dose Kokosmilch (ca. 400 ml)
  • Die abgeriebene Schale einer Limette in einem Stück.
  • 75 g heller Palmzucker (fein mit einem Messer gehobelt)
  • 1 Teelöffel natürliches Vanilleextrakt
  • Eine gute Prise Salz plus etwas mehr zum Salzen der Kokosnuss

Für das Passionsfrucht-Topping:

  • 100 g Passionsfruchtmark (etwa 3 große oder 5 kleine Früchte)
  • 30 g heller Palmzucker (gehobelt)
  • ½ Teelöffel Tapiokamehl
  • 1 Esslöffel Wasser
  • ½ Teelöffel Limettensaft
  • ½ Tasse Kokosflocken

Verfahren:

Für den Pudding: (am Vortag zubereiten)

  1. Tapioka und Wasser in einen großen Topf geben und zum Köcheln bringen. Unter ständigem Rühren 5–10 Minuten kochen lassen, bis die Tapiokaperlen gar sind. Nicht zu lange kochen und bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen, falls die Masse zu dickflüssig wird.
  2. Inzwischen die Kokosmilch mit Limettenschale, Salz und Palmzucker in einem Topf erhitzen, bis sie fast kocht. Die Mischung warm bis heiß halten.
  3. Die gekochten Tapiokaperlen durch ein Sieb abtropfen lassen und anschließend gründlich mit kaltem Wasser abspülen.
  4. Die Perlen zur warmen Kokosmischung geben und vermengen. Vor dem Servieren in Schälchen das Limettenstück entfernen und die Mischung über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Für den Belag: (am nächsten Tag zubereiten)

  1. Das Passionsfruchtmark mit dem Palmzucker und dem Limettensaft vermengen und erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat (ich habe dafür die Mikrowelle benutzt, man kann es aber auch in einem kleinen Topf auf dem Herd erhitzen).
  2. Tapiokamehl und Wasser zu einer Paste verrühren. Die Passionsfruchtmischung vom Herd nehmen und die Paste unterrühren. Unter Rühren aufkochen lassen, bis die Masse eindickt. Abkühlen lassen und auf die gekühlten Kokospuddings geben.
  3. Die Kokosflocken auf einem Backblech im auf 200 Grad Celsius (Umluft) vorgeheizten Backofen rösten.
  4. Wenn sie schön gebräunt sind, mit frisch gemahlenem Meersalz bestreuen und beiseite stellen.
  5. Zum Schluss die Desserts mit Kokosflocken und nach Belieben mit zusätzlichem frischem Obst garnieren (ich habe ein paar niedliche kleine Drachenfrucht-Ausstechformen verwendet).

Tipps:

  • Die Kokosmilch kann mit anderen Aromen wie Zitronen- oder Orangenschale oder beispielsweise Chai-Gewürzen verfeinert werden, um für Abwechslung zu sorgen.
  • Tapiokaperlen gibt es in verschiedenen Größen – ich habe beim Testen des Rezepts kleine und große Perlen verwendet – die großen funktionieren auch, brauchen aber eine Stunde zum Garen, also behalten Sie Ihre Perlen im Auge.
  • Für eine Variante ohne Früchte können Sie Nüsse und Palmzuckersirup darübergeben.
  • Falls Sie keinen Palmzucker finden (oft in der Abteilung für asiatische Lebensmittel erhältlich), versuchen Sie es stattdessen mit hellbraunem Zucker.

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